Systemvoraussetzungen

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Im Folgenden werden die technischen Mindestanforderungen der Computertechnik und adminitstrative Richtlinien für den Einsatz von FAKTURA-X beschrieben.

Online Ressourcen

  • Für den Zugriff auf Onlineressourcen ist eine Internetverbindung erforderlich. Darüber werden Aktivierung (FTP), Aktualisierung (HTTP), Dokumentation (HTTP) und Informationsdienst (HTTP) durchgeführt.
  • Für den E-Mailversand ist ein externer Server (SMTP) erforderlich. SSL wird unterstützt.
  • Für den Telefaxversand ist ein externer Telefaxdienst erforderlich.

Netzwerke

  • Die Leistungsfähigkeit des Netzwerks sollte mindestens 1GB/s betragen.
  • Die Kommunikation zwischen den Arbeitsplätzen erfordert eine Portfreigabe (UDP).
Ab dem Einsatz von drei oder mehr Clients muss ein dedizierter Arbeitsgruppenserver mit einem Windows-Serverbetriebssystem genutzt werden.

Peripherie und Ergonomie

  • Als Drucker für den Beleg- und Listendruck wird ein s/w oder Farblaserdrucker von Kyocera empfohlen. Der Drucker sollte im Netzwerk als LAN-Drucker eingesetzt werden.
  • Als Drucker für den Durchschlagdruck wird ein Epson Nadeldrucker empfohlen. Der Drucker kann an einen Server oder mit einem Printserver im Netzwerk eingesetzt werden.
HP-Drucksysteme sind in der Regel aufgrund von schlechten Treibern nicht für den Einsatz mit der Anwendung geeignet. Dies gilt auch für USB-Drucker von Brother.
  • Als Bildschirm muss mindestens ein XGA-fähiges Gerät mit einer Auflösung: 1.024x768 Pixel (4:3) oder höher verwendet werden. Empfehlenswert ist der Einsatz von 22"/27"-Geräten mit niedriger Auflösung, um benutzerfreundliche Darstellungsgrößen sicherzustellen.
Die Skalierung der Windowselemente auf 125/150% ist zwar möglich, funktioniert jedoch nie perfekt und verdeckt unter Umständen Elemente. Daher sind niedrigauflösende Monitore höher aufgelösten Geräten mit Skalierung vorzuziehen

Datensicherung

Für die Datensicherung ist mindestens ein externer Datenträger (Festplatte oder SSD-Laufwerk) mit einer Kapazität von 500GB oder mehr vorzusehen. Die Anwendung ermöglicht die wechselweise Nutzung von zwei physischen Laufwerken.

Eine Interne Datensicherung ist nicht ausreichend! Bei Verlust von Daten und Datensicherung drohen Probleme mit den Steuerbehörden aufgrund der fehlenden Nachvollziehbarkeit.
Eine Datensicherung in der Cloud muss nach DSGVO-Grundsätzen durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Speicherort nicht außerhalb der Europäischen Union liegen darf.

Virenscanner

Nach derzeitigem Stand ist der in Windows 10 integrierte Defender als Virenschutz ausreichend. Ein zusätzlicher Virenscanner ist nicht mehr notwendig. Sofern ein zusätzlicher Schutz verwendet werden soll, haben sich Scanner von Kaspersky Lab bewährt.

Verwenden Sie immer nur Produkte mir Basisschutz, jedoch keine Pakete mit weiteren Funktionen wie Internetsicherheit oder Firewall. Diese verursachen häufig Probleme im Produktiveinsatz.
Verwenden Sie immer nur Produkte mir Basisschutz, jedoch keine Pakete mit weiteren Funktionen wie Internetsicherheit oder Firewall. Diese verursachen häufig Probleme im Produktiveinsatz.
Verwenden Sie keine Produkte der Firmen Norton/Symantec oder ESET! Diese sind nicht kompatibel mit der Anwendung.
Verwenden Sie keine zusätzlichen Firewalls (beispielsweise Zone Alarm), Malware-Blocker (AdAware oder MalwareBytes) oder Anwendungen zur vermeintlichen Leistungssteigerung (CCleaner oder TuneUp). Diese Systeme können schwere Schäden und Datenverluste verursachen.

Einzelplatz

  • Betriebssystem: Windows 10 32/64Bit, empfohlen: Windows 10 Pro 64Bit
  • 500MB Festplattenspeicher (SSD empfohlen), Cache deaktiviert

Client

  • Betriebssystem: Windows 10 Pro 64Bit
  • 500MB Festplattenspeicher (SSD empfohlen), Cache deaktiviert

Server

  • Windows Server 2012/2016
  • 500MB Festplattenspeicher (SSD empfohlen), Cache deaktiviert
  • Separate Datenpartition
  • RAID Level 1 oder Level 5
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung
  • Externe Datensicherung

Kasse

  • 15“-Touchscreen 1.024x768 Pixel (XGA, 4:3) und Mausemulation.
  • Windows-Bondrucker
  • Kassenlade mit 12/24V Relais
  • Optional 7"-Kundendisplay 800x480 Pixel (WVGA 9:15)
  • Barcodescanner

Kompatible Legacy-Peripherie

  • COM DOT- Matrix Display, kompatibel mit OPOS/Gigatek/ESC-P oder CD5220.
  • ESC-P Bondrucker mit Relais, kompatibel mit Epson TM-T 88

Barcodescanner programmieren

  • Nach der Erfassung muss <CR>+<LF> gesendet werden
  • Für die Rückerfassung kann das Präfix <F3> programmiert werden.
  • Die folgende Tabelle listet die Programmieranweisungen für Barcode- Scanner auf:
Scan Präfix Barcode Suffix
EAN- Barcode EAN 8 und EAN 13 CR + LF
Pfandbonn scannen Code 93 CR + LF
Lieferschein finden F3 Code 93 CR + LF

MDE-Erfassung

Die Inventur- und Wareneingangserfassung kann mit einem passenden MDE-Gerät mit integriertem Barcodescanner durchgeführt werden. Im Einstellungsmodul, dass man im Hauptmenü unter OptionenEinstellungen aufrufen kann, können sie die MDE-Erfassung konfigurieren. Rufen sie dafür im Register Kommunikation die Gruppe "Mobile Erfassung" auf.

Hinweise zur Installation

Installationen werden mit dem „InstallShield Wizard“ unter Verwendung des Microsoft Installer (MSI) durchgeführt. Die Konfiguration von Installationen in Arbeitsgruppen wird nach dem ersten Programmstart in der Anwendung durchgeführt. [1]


  1. Informationen zur Konfiguration finden sie in den Einstellungen.